Kreativität, einmal philosophisch betrachtet

Im Flow sein – ein mentaler Zustand völliger Vertiefung, der uns Raum und Zeit vergessen lässt.
Mit sich so im Einklang entsteht eine tiefe Verbundenheit zum Leben. In der Kindheit haben wir diesen Zustand oft im Spiel erlebt, dann im kreativen Schaffen oder auch in der Arbeit.
Aber wie lässt er sich aktiv generieren, was braucht es dazu?
Eine Anlehnung an Mihály Csíkszentmihályi und sein Buch „Flow“
Mihály Csíkszentmihályi (* 29. September 1934 in Fiume; † 20. Oktober 2021 in Claremont) war ein ungarischer Psychologe und viele Jahre Professor für Psychologie an der University of Chicago.
Er gilt als Begründer des Flow-Prinzips.,
https://www.klett-cotta.de/produkt/mihaly-csikszentmihalyi-flow-das-geheimnis-des-gluecks-9783608110036-t-1021#downloads

Zitate in Kursiv
Anmerkungen vom Martin
(Anmerkung zu den KI generierten Bildern: Alle Personen auf dieser Seite sind KI generiert. Kinder und Erwachsene erhalten dadurch einen persönlichen Schutz, die Bilder sind vom Urheberrecht befreit)

„Auf dem Weg zum universellen Gefühl der Freude und Erfüllung muss jeder seine eigenen Ziele definieren.„
„Unabhängig von ihrer Sprache und Geschichte benutzen Menschen in verschiedenen Kulturen ähnliche Bilder, um das Gefühl des Flows zu beschreiben: das berauschende, befriedigende Gefühl, voll und ganz in einer Sache aufzugehen und die Zeit zu vergessen.„

Anmerkung vom Martin:
Finde Dein kreatives Ziel. Finde Deine Erfüllung und Deine Sprache des Gefühls im künstlerischen Ausdruck. Malen ist wie eine Sprache. Sie erzählt, wie Du Dich fühlst und beschreibt Deinen Standpunkt.
Dabei kannst Du nicht anders: Wenn Malen Dein Glück ist, dann werden Deine Bilder von Glück berichten..
„Mit der richtigen Disziplin kannst du lernen, dich achtsamer in der Welt zu bewegen.“


„Egal ob du im Himmel plötzlich ganz neue Farben und Formen entdeckst oder ein modernistisches Kunstwerk plötzlich Fremdes und Verrücktes in dir weckt:
Du fühlst dich plötzlich verbunden mit der Welt jenseits deiner kuscheligen Komfortzone.„
Anmerkung vom Martin:
Es geht ja nicht darum, perfekte Bilder zu malen. Es gibt keine Fehler und es gibt keine Urteile.
Zuerst ist Malen ein Handwerk und Du musst die Techniken lernen, um sie anwenden zu können. Mit Deinem Ratgeber wirst Techniken lernen und sie Dir immer weiter selbst erarbeiten,
Aber immer mehr wird das Malen zum eigenen, persönlichen Ausdruck.
Du wirst entdecken, dass Du dabei nicht das Bild malst, sondern das Bild wird sich selbst malen und Du schaust ihm nur dabei zu.
„Große Gedanken und Talente können auch spielerisch entstehen.“


„Viele Menschen ächzen über die lähmende Routine ihres Lebens und geben der beruflichen Tretmühle die Schuld. Schlimmer ist nur, dass sie sich nach Feierabend in anspruchsloses Faulenzen flüchten, statt sich dann zu fordern und fördern.„
Anmerkung vom Martin:
Kreativität ist der Schlüssel für jedes Glück.
Wenn ich ein Bild male, ist der Moment des Malens mein Glück. Die Planung, das Konzept, die Ausarbeitung, die Fertigstellung und das Teilen mit Freunden.
Kreativität ist Glück. Du kannst es überall anwenden, im Beruf, in der Familie und Freizeit. Jeder Bereich des Lebens kann Dich mit Kreativität zu Deinem Glück führen.
Wenn ich male, dann frage ich nicht: „Passt die Farbe zu meinem Sofa?“ Ich frage nicht: „Ist das gut oder schlecht?“ oder „Wieviel werde ich an diesem Bild verdienen?“
Sondern für mich gilt allein: „Malen ist für mich die Sprache, meine Gefühle zu beschreiben.“
„Wenn du deinem Leben einen Sinn geben willst, setze dir klar Ziele und alles daran, sie wirklich umzusetzen.“


„Heutzutage wissen wir also, dass ein Menschenleben im kosmischen Maßstab nur ein Augenblinzeln lang währt, und obendrein noch maßgeblich von unseren Genen vorbestimmt wird.
Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen fragen: „Wozu das Ganze? Was ist der Sinn des Lebens?“
Anmerkung vom Martin:
Die Definition des Lebens ist die Erkennung des „Ichs“: Ich bin.
Die kleinste Ameise ist bestrebt, ihr eigenes Leben zu schützen, zu bewahren, zu ernähren und zu vermehren. Sie sagt: „Ich will“.
Wir Menschen können weitergehen und sagen “ Ich fühle, „Ich denke“, “ Ich erschaffe“.
Ich erschaffe Welten nach meiner eigenen Schöpfungskraft und ich finde Werkzeuge, dies zu verwirklichen.
Dies ist die Kreativität. Für mich ist das der Motor, das Zentrum des Ichs.
Für mich ist das der Sinn des Lebens: „Ich erschaffe“.
Du kommst in die Situation, in der Du Dir selbst zusehen kannst, wie es von alleine passiert.
Du sagst: „Ich bin im Flow.“
„Die gute Nachricht lautet, dass jeder Mensch seinem Leben durchaus selbst einen Sinn geben kann.
Jeder Mensch hat die Macht, sich selbst ein Lebensziel zu suchen, das immer über Zweifel und die Nebensächlichkeiten des Alltags erhaben ist.
Dabei ist buchstäblich der Weg das Ziel. Es geht weniger um das konkrete übergeordnete Ziel selbst, als darum, sukzessive so sehr in einer Sache aufzugehen, dass man sich über die Skepsis der Kritiker hinwegsetzt.„


„Die Künstler der Renaissance z.B. hatten sich voll und ganz einer idealistischen Kultur verschrieben.
Ihr Streben, mit der Sinnlichkeit und der abstrakten Spiritualität zwei an sich entgegengesetzte Geisteshaltungen zu vereinbaren, sorgte damals für reichlich Gegenwind.
Doch sie waren so sehr von ihrer Sache überzeugt, dass sie sich erfolgreich die Rosinen aus beiden Kulturen herauspickten.„
Anmerkung vom Martin:
Das Schöne ist: Kinder haben eine viel schnelleren und unkomplizierten Zugang zur Kreativität als Erwachsene.
Sie sind deutlich weniger befangen, haben keine Bedenken, Schranken oder Befürchtungen. Kinder lassen sich ungebremst und wertfrei für ihre Kreativität begeistern.
Erwachsene können das auch. Sie müssen dabei zurück gehen und wieder ihre kindliche Begeisterung finden und zulassen. Sie müssen sich befreien, von „Wenn“ und „Aber„. Begeisterung für ihre Kreativität zulassen. Kreativität fragt nicht nach Geld oder Ruhm oder Wertung.
Kreativität, bedeutet, im Flow zu sein. Wenn das eine Bild fertig ist, dann hast Du schon neue Ideen für das Nächste. Du kannst nicht anders.


Du bist im Flow
Liebe Grüße vom Martin